20.02.2008
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05.07.2007
Ein nicht ganz alltäglicher Morgen...
Ein nicht ganz alltäglicher Einsatz passierte am 05.07.2007 um 08.04 Uhr, als der Wagen der FIRST RESPONDER mit der Kennung "RESCUE" 80-1 auf seiner ersten Patiententour vom Stadtnorden Richtung Innenstadt unterwegs war.
Auf der Freiligrathstraße / Ecke Haufstraße stand ein PKW mit Motorbrand. Sofort übernahm der Fahrer dort den Einsatz, da er feststellte, das bereits mehrere dortige Anwohner mit bis dato drei Pulverlöschern den Fahrzeugbrand nicht gelöscht bekommen hatten. Zeitgleich traf auch die Polizei ein, um den Brandherd abzuschotten. Die Fahrerin hatte sich bereits aus dem brennenden Auto befreit und stand mit leichter Schockeinwirkung am Straßenrand. Die Motorhaube ließ sich nicht öffnen. Zum einen wegen der bereits ausstrahlenden Hitze, zum anderen, weil es sich um eine neuartige Schließung handelte, wo erst mit dem Autoschlüssel der Motorhaubenverschluß freigegeben werden muste. (Anmerkung hierzu: was soll der Blödsinn - Abschließbare Motorhauben. Das hätte auch anders ausgehen können...)
Nun denn, eine andere Lösung muste her... Mit dem 6 kg CO² Löscher der Bordausrüstung ging unser Helfer erst einmal dazu über, durch Einsprühen in den Motorraum die Temperatur zu senken, gleichzeitig eventuell das Feuer und den nicht zugänglichen Brandherd zu eleminieren. Das klappte nicht ganz, also den 12 kg Pulverlöscher ebenfalls zum Einsatz bringen. Durch die Motorlüftungsschlitze und dem Kühlergrill wurde so der gesamte Motoraum mit Löschmittel geflutet und das Feuer gelöscht. Der Fahrgastinnenraum leider auch. Als die Berufsfeuerwehr eintraf, konnte bereits "Brand gelöscht" gemeldet werden und es blieben nur noch die Reinigung der Straße und die Beseitigung des Havarierten Fahrzeuges.
So war dann um 08.17 Uhr alles erledigt und der weiteren Patientenbeförderung stand nichts mehr im Wege.
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