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  • Komasaufen

    • Bericht

      • Titel:
        Komasaufen
      • Kurzbeschreibung:
      • Inhalt des Berichts:

        Die Zahl der Jugendlichen, die in Hessen wegen exzessiven Alkoholkonsums im Krankenhaus behandelt werden musste, ist weiter angestiegen. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen mitteilt, hat sich die Zahl der Krankenhauseinweisungen bei den 15- bis 25-Jährigen von 1.190 Fällen im Jahr 2000 auf 2.200 Fälle im Jahr 2007 fast verdoppelt.

        Alkohol ist bei Heranwachsenden das am weitesten verbreitete Suchtmittel. Zwei Prozent der Jugendlichen haben ein Trinkverhalten, das selbst für Erwachsene gefährlich ist und zu Alkoholvergiftungen führen kann. Das noch nicht vollständig entwickelte Nervensystem von Kindern und Jugendlichen reagiert empfindlicher als das eines Erwachsenen. Bereits ab 0,5 Promille Alkohol im Blut kann ein Kind bewusstlos werden. Darüber hinaus ist bei Kindern und Jugendlichen die Gefahr einer Suchtentwicklung grundsätzlich höher und der zeitliche Verlauf bis zu einer Erkrankung kürzer.

        Jeder fünfte junge Mensch zwischen zwölf und 25 Jahren trinkt regelmäßig Alkohol. Obwohl Kinder unter 16 Jahren nach dem Jugendschutzgesetz Alkohol weder einkaufen noch konsumieren dürfen, war ein Drittel aller 15-Jährigen bereits zwei Mal im Leben völlig betrunken. Jeder fünfte hessische Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren hat im vergangenen Jahr bei mindestens einer Gelegenheit fünf oder sogar mehr Gläser Alkohol getrunken. Dieser Trend zum exzessiven Trinken, dem sogenannten 'Binge Drinking', ist weiterhin ungebrochen.

        Um einem Abgleiten der jungen Menschen in einen riskanten Alkoholkonsum entgegen zu wirken, hat die HLS mit finanzieller Unterstützung der TK in Hessen für Eltern und Jugendliche Informationsmaterialien zum Thema "Komasaufen" aufgelegt. In einer Elternbroschüre werden Erwachsene für das Thema sensibilisiert und ermuntert, sich mit ihren Kindern über das Thema Alkohol zu unterhalten. Eine zweite Broschüre wendet sich direkt an die Jugendlichen und gibt unter anderem auch Hinweise für Notfallsituationen.

        Download:
        - Broschüre für die Jugend
        - Broschüre für die Eltern

    Informationen zu diesem Bericht

  • GENERATIONSWANDEL in der Sucht Selbsthilfe

    • Bericht

      • Titel:
        GENERATIONSWANDEL in der Sucht Selbsthilfe
      • Kurzbeschreibung:
      • Inhalt des Berichts:
        Seit der offiziellen Gründung der Junge SuchtHilfe-JSH Ende Mai2008, war die Junge SuchtHilfe- JSH e.V. schnell in aller Munde,aus dem Gebiet der traditionellen Sucht Selbsthilfe.

        Junge Abhängige werden in der Regel von den gegenwärtigen Angebotender traditionellen Selbsthilfe- und Abstinenzorganisationen kaumoder [noch] gar nicht erreicht!
        Junge Suchtkranke suchen durchaus [nach einer Therapie bzw.Langzeittherapie] Anschluss an eine Selbsthilfegruppe. Allerdingszeigt die Erfahrung bisher, dass Abhängige der Altersgruppe >20bis <40, wenn Sie suchen, oft deshalb nicht langfristig denGruppenanschluss oder gar den Verbandsanschluss suchen oder gesuchthaben, weil
        die dortigen Angebote in der Regel nicht den Bedürfnissen jungerMenschen entsprechen.

        Gerade deshalb war es für die Grünungsmitglieder der JSH dringendnotwendig, gezielte Selbsthilfeangebote für junge, suchtkrankeMenschen zu schaffen bzw. die vereinzelt bereits vorhandenen sind,gemeinsam zu fördern, vernetzen und diese weiter zuentwickeln.

        Die JSH spricht hier die jungen betroffenen Menschen von +20 bis-40 Jahre an. Die JSH ist seit dem 11. Oktober 2008 durch dieGründungsversammlung, ein "gemeinnütziger e.V.". Der Gründer derJSH Peter Ruppert schon beim Aufbau der Satzung, sehr eng mit d denzuständigen Behörden zusammengearbeitet und scheute
        keinen Weg 2-3 mal zu gehen, bis die direkten Entscheider mit derVorbereitung der JSH Satzung zufrieden waren.
        Auch Herr Rechtsanwalt Michael Taubel war entscheidend
        für einen gelingenden e.V. Start maßgeblich beteiligt.

        Die JSH ist eine selbstorganisierte Sucht Selbsthilfegruppe, dievon Betroffenen für Betroffene gegründet wurde und gehört bis heutekeiner Konfession oder einem Dachverband an, was die zukünftigenAufgaben der JSH zwar schwerer - aber gerade deshalb bei den jungenBetroffenen beliebt, toll, cool und erfolgreich macht.

        Weg von den alten Zwängen in der SSH aus der Gründerzeit undattraktive und suchtfreie Freiräume für diese neue Generation zuschaffen.
        Sechs Monate Vorbereitungszeit waren für Peter Ruppert und seinenAktivisten eine schwere und harte Zeit.
        Hohe private finanzielle Investitionen, Familie, Beruf unddabei
        auch noch Zeit für den Aufbau der ersten Selbsthilfegruppe zufinden, waren nicht immer leicht und erfordern ein selten zufindendes Engagement in diesem sozialen und ehrenamtlichenBereich.

        Fast drei Jahre Selbsterfahrung in Selbsthilfegruppen, Gesprächeauf Vorstandsebene mit traditionellen Selbsthilfegruppen, brachtenihn kein Stück weiter, um die festgefahrenen Strukturen solcherVereine auf die Jugendproblematik der "Mehrfachabhängigkeit"hinzuweisen.
        Entweder Alkoholkrankheit oder Drogensucht, aber kaum einer kanntedas Wort: "Politox" [med. Ausdruck für Mehrfachabhängigkeit].
        Die traditionellen SSH Vereine hatten kaum die Möglichkeit einsolches Suchtverhalten in den Gruppen aufzufangen, obwohl es schonseit Jahren bekannt ist und nicht nur die JSH immer wieder auf dasBundesprojekt "Brücken bauen" Anfang 2000 hingewiesen hatte.

        Die Gründungsversammlung zum e.V. am 11. Oktober 2008 ist deshalbein weiterer Erfolg für die jungen Betroffenen und die JSH, hattedoch auch die HLS [Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V.]selbst, bei Ihrer Jahreskonferenz am 24. Mai 2008 in Frankfurt übereine: "Fehlende Dynamik in den älteren Gruppen" aus gesprochen.Ebenfalls sollte man "Freiräume schaffen und nichtdelegieren".
        Denn neue Generationen - erfordern neue Wege und dieser Nachwuchssteht heute immer noch in der Verantwortlichkeit "altertraditioneller Machthaber".

        Peter Ruppert, selbst 30 Jahre Polytoxikomane ist seit 2000 vonallen Drogen weg und hat ebenfalls eine erfolgreicheLangzeittherapie in der Fachklinik am Hardberg wegen Alkohol hintersich gebracht.

        Die JSH spricht hier nicht von Alkohol und Drogen, sondernnimmt
        sich auch den jungen Themen von Computersucht und Magersuchtan.
        Schon im November 2007 hatte er beim Stadtgesundheitsamt Frankfurtfür
        Aufmerksamkeit gesorgt. Als "Experte in eigener Sache" nahm er aneinem 2tages
        Workshop "Verrückt- Na und" an einer Schule in Frankfurt/M. imOrtsteil: Sachsenhausen teil.
        Er besucht immer wieder Seminare und Fachtagungen quer durchDeutschland, um seine eigenen Erfahrungen mit dem heutigen Standder Therapeuten und Pädagogen ab zu gleichen.

        Bis heute steht er immer noch mit den Verantwortlichen seinerTherapiezeit in
        Verbindung und bekommt bundesweite Einladungen, um über seineeigenen Erfahrungen
        oder über die Anfänge und der Idee, der JSH zu berichten.
        Derzeit befindet sich P. Ruppert bis Sommer 2009 auch noch in derAusbildung zu einem
        qualifizierten und ehrenamtlichen Suchthelfer.
        Er erstellte für einen bundesweiten Abstinenzverband auf hessischerLandesebene eine komplette Internetseite mit Logo des neuen Labels,für die jungen Menschen dieses Abstinenzvereins.
        Doch durch seinen Alleingang mit der JSH, waren hier schon bald dieGrenzen einer Zusammenarbeit zu erkennen, sodass Peter Ruppert sichaus dieser Arbeitsgruppe nach getaner IT Tätigkeitverabschiedete.

        Die Jugendarbeit dieses Verbandes läuft schon seit 3 Jahren aufBundesebene so vor sich her, obwohl Gelder und Zuschüsse derKrankenkassen reichlich fließen. Vorteile welche die JSH nicht hat,geschweige von tollen Proschüren und Flyern für Ämter,Beratungsstellen und Kliniken.
        Gerne hätte die JSH heute schon die Klinikbesuche in denEntgiftungsstationen von Frankfurt/M. aufgenommen, sich mitBeratungsstellen in Kontakt gesetzt, was aber der Kontostand fürInformationsmaterial und Druckkosten leider nicht hergibt!

        Es konnten gerade noch die anfallenden Verbrauchsmaterialien derBürokosten, Fahrt und Seminarkosten, als auch die Internetkostenabgedeckt werden, was aber kein Grund für die JSH´ler ist,aufzugeben.
        Zu den jetzigen Mitgliedern der JSH zählt jetzt schon u.a., diebekannte Buchautorin "Marlies Wank", die seit Jahren nicht nur imBensheimer Raum mit ihrem Buch "Niko und Alko - die zwei kleinenGiftzwerge" für Furore in der primären Suchtprävention bei Kindernund Jugendlichen sorgt.

        In diesem Zusammenhang hat die Junge SuchtHilfe-JSH e.V. auch schonnächsten Clou in den Startlöchern! Die JSH wird ein weiteresAngebot Anfang 2009 unter ihrem Kürzel "JSH" aufbauen.

        Eine qualifizierte SSH kann man nur mit motivierten Helfernstattfinden!
        Daher wird es eine weitere Plattform für: Junge-SuchtHelfergeben.
        Erste Gespräche mit Ämtern und Ansprechpartnern nicht nur in derStadt Frankfurt/M., werden für diese Ausbildungswege zumehrenamtlichen Suchthelfer in Kürze stattfinden.

        Weitere JSH Gruppen sind derzeit ebenfalls im Aufbau, da in solcheiner kurzen Zeit schon die Flut an E-Mails, Telefonaten undAnfragen über die Internetseite der JSH: www.jungesuchthilfe.de soüberwältigend ist und nun sogar "traditionelle Selbsthilfegruppen"aus dem Sucht- und Abstinenzbereich, ebenfalls bei der JSH umUnterstützung bei jungen Menschen mit Mehrfachabhängigkeitanfragen.

        Dieses ist ein weiterer Beweis dafür, dass die JSH mit ihremKonzept genau auf der richtigen Spur ist!
        Auch . . . und nur nach sechs Monaten mit über 6.000 Besuchern aufIhrer Internetseite, löst bei manch anderen Staunen, aber auch Neidund Angst hervor, obwohl die JSH bestrebt ist, in Zusammenarbeitder traditionelle SSH, der nächsten Generation von Betroffenen zuzeigen und zu sagen: "Du bist nicht alleine!"

        Auch wenn man P. Ruppert als "gutgemeinten Ratschlag" dann noch imFrühjahr 2008 für die JSH folgendes auf seinem Weg mitgegeben hat:" Allein´ gehst Du ein . . .!"

        Wie widersprüchlich sich doch alte Traditionsfanatiker in der SSHund neue Innovative Aktivisten sein können! Dabei geht es um dieseseine gemeinsames Ziel "Hilfe zur Selbsthilfe".

        Jammernde alte Vorstände und immer weniger Mitglieder in dentraditionsbewussten SSH Gruppen lassen nicht nur diePauschal-förderungsgelder der großen SSH Vereine schrumpfen,sondern geben den jungen Betroffen jetzt immer die freie Wahl,zu
        unattraktiven Themen aus der Gründerzeit oder neue und freie Wegenfür eine attraktive Selbsthilfe zu suchen, wie diese sie "Heute"benötigen!

        Wurde nicht immer nach der Therapiezeit gesagt und gepredigt . ..

        " Suche Dir eine Gruppe . . . wo Du dich wohlfühlst!"


        Oktober 2008
        Junge SuchtHilfe-JSH e.V.

    Informationen zu diesem Bericht

    • Autor:

      Peter Ruppert

    • Erstellt am:

      22.01.2009

    • aktualisiert:
    • Infolink:
    • Status:

      auf dem Vereinsprofil veröffentlicht

    • gezeigt in:

      Junge SuchtHilfe-JSH e.V.



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