Herzlich Willkommen und vielen Dank für Ihr Interesse an DTRG.
Wir als Verbund von feuerwehrtechnischen-, höhenrettungszertifizierten-, und rettungsassistenten-erfahrenen Mitgliedern, stehen ehrenamtlich für die sofortige Hilfen bei Großschadenereignissen weltweit zur Verfügung.
Das verbriefte Menschenrecht “Das Recht auf Leben” und das “Das Recht auf Gesundheit” hat für uns einen hohen Stellenwert. Daher haben wir es uns zum Ziel gesetzt, in besonderen Lagen, für dieses Recht einzustehen. Dabei handeln wir humanitär, frei von politischer Einstellung, wie auch nach Ethnisch freien Grundsätzen.
Wir bemühen uns um die Fortbildung im Katastrophenschutz, und der Förderung des Ehrenamtes, der Jugendarbeit wie auch um die Information der Öffentlichkeit.
So stehen wir auch in Deutschland und Europaweit für mögliche Großschadensfälle wie Flut-, und Hochwasser-, Sturm-, Winterkatastrophen oder sonstigen Unglücksfällen und Evakuierungen und Suchaktionen unterstützend bereit. Unterstützen darüber hinaus bei Bedarf auch bei Schadenslagen und/oder Schnee-, wie auch Eiseinsätzen.
Die letzten Jahre haben gezeigt, das sich Naturkatastrophen immer weiter Aufbauen und zu immer größeren Schäden führen, die selbst große Industriestaaten an Grenzen bringen kann. Dabei stehen wir auch für Unglücksfälle in Verbindung mit chemischen, biologischen und nuklearen Stoffen bereit.
Weiterhin bemühen wir uns in der Erforschung und Erprobung neuer Rettungsmittel-, und techniken. besonders im Bereich Höhenrettung unter ABC Bedingungen, die Rettung von in solchen Lagen verunglückten Personen als auch die Bergung von Gütern aus diesen Umgebungsbedingungen.
Weiterhin stehen wir für eine weitere Unterstützung Japans bis in das Jahr 2013 bereit.
Wer wir sind:
Der Verein „DTRG, Vereinigung für internationale Katastrophenhilfe e.V.“ ist als gemeinnütziger Verein gegründet worden. Der Verein fühlt sich seit 2005 dem unmittelbaren Beginn einer Vielzahl von schwersten Katastrophen weltweit zur Hilfe verpflichtet. Ein Ausdruck dieser Verpflichtung war die von uns organisierte „Hilfe für Indonesien und das Schwere Hochwasser in „ Brandenburg und Sachsen", in den Jahren 2002 und 2004, deren Tragik weltweit in die Schlagzeilen kam. Diese Katastrophen führten zu einer weltweiten großen Solidarität mit den betroffenen Menschen.
Damals begann es mit einem losen Verbund von befreundeten Feuerwehrmännern und Rettungsassistenten. Sieben Jahre später, am 11. März 2011, organisierten wir von Deutschland aus erneut quer durch Europa unter dem Motto „Japan Hilfe jetzt“ im Verbund mit vielen Organisatoren, eine erneute Soforthilfsaktion zum schweren Seebeben und dem folgenden Tsunami in Japan zu leisten.
Satzungsgemäß treten wir selbstlos und unmittelbar für folgende Ziele ein:
Zweck des Vereins
(1)
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
(2)
Zweck des Vereins ist die Förderung des öffentlichen Gemeinwesens. Darüber hinaus bei Flut-/Erdbeben, Unglücksfällen und sonstigen Schadensereignissen sowie das Suchen und Retten im Einsatz für verschüttete und vermisste Personen. Dies umfasst auch die Errichtung, Unterstützung und Förderung von entsprechenden Hilfsprojekten.
Ferner die Unterstützung der Katastrophenhilfe in Deutschland und der Europäischen Union und hilft darüber hinaus weltweit Menschen in Not und Opfer von natürlich verursachten oder von Menschen geschaffenen Katastrophen sowie nach besonderer Beschlussfassung des Vorstandes und durch die Mitgliederversammlung bei bewaffneten Konflikten.
Der Vereinszweck wird ohne Diskriminierung und ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, religiösen oder politischen Überzeugung verfolgt.
(3)
Zur Erreichung des Satzungszweckes wird der Verein insbesondere auf folgenden Gebieten tätig:
Rekrutierung, Vorbereitung und Vermittlung von Freiwilligen zur Übernahme von logistischen, medizinischen und administrativen Aufgaben bei Katastrophen und sonstigen Unglücken.
Finanzierung von, und Teilnahme an Hilfseinsätzen, Katastrophenlagen, Hilfsprojekten weltweit.
Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit, Information der Öffentlichkeit, Schutz und Handlungsempfehlung.
Bildungsmaßnahmen, für alle Gesellschaftsschichten. Z.B. Schulung, Verbreitung, Unterweisung.
Förderung der Jugendarbeit und Jugendnachwuchsarbeit, für den Bereich Ehrenamt, und Bereiche wie, ein verantwortliches gemeinsames füreinander einstehen.
Förderung des Jugendkulturaustausches zwischen von Katastrophen betroffenen Jugendlichen und die Helferländer, wie zum Beispiel der kulturelle Jugend-,und Nuklear-Erholungsaustausch zwischen Japan und Deutschland.
Die Förderung der weltweiten Gemeinschaft von Feuerwehr, Rettungsdienst u. Katastrophenschutz.
(4)
Die Finanzierung des Satzungszweckes erfolgt durch die Sammlung von Spenden, öffentlichen Förderungsmitteln sowie durch die Erträgnisse der im Rahmen von § 58 Nr. 6 und Nr. 7 Abgabenordnung festgelegten Vereinsmittel. Unabhängig davon organisiert er Veranstaltungsreihen und Informative Ausstellungen zu diesen Themen.
DTRG hat sich für eine schnelle und unbürokratische Hilfe verpflichtet
Alle Mitglieder des DTRG arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich. DTRG ist unabhängig, unpolitisch und hilft Betroffenen in Not schnell und unbürokratisch.
Such- und Rettungseinsätze stellen somit oftmals die erste Phase der humanitären Hilfe nach Erdbeben und anderen Naturkatastrophen dar. Dabei orientiert DTRG sich an den 12 Grundregeln der humanitären Hilfe.
Fordert ein betroffenes Land im Katastrophenfall die internationale Hilfe an, so entscheidet der Führungsstab des DTRG über die Entsendung eines Rescue-Teams. Dieses ist nach Alarmierung innerhalb von 7-9 Stunden gut in der Lage abflugbereit und weltweit einsetzbar zu sein. Eine schnelle Einsatzbereitschaft im betroffenen Land muss gewährleistet sein, da die Überlebenswahrscheinlichkeit von unter Trümmern Verschütteten nach 72 Stunden gravierend sinkt.
Aus diesem Grund strebten wir bislang keine Zertifizierung vor den Vereinten Nationen an. Folglich vertreten wir aus Ethik-Gründen das sittliche Charakter-Verständnis, und die Auffassung, dass das Recht auf Leben nicht in die Hände von Behörden gelegt werden sollte, eine entsprechende INSARAG Zertifizierung würde uns an ein übermäßiges Regelwerk fesseln, so das ein Einsatz tatsächlich erst dann erfolgen kann, wenn das betroffene Land wirklich um internationale Hilfe bittet.
Die kann bis zu zwei oder drei Tage in Anspruch nehmen, erst dann würde eine faktisches „GO“ durch die UN erfolgen, je nach Lage des betroffenen Landes auf der Weltkarte, können hier weitere 24 Stunden an wertvoller Zeit verstreichen, zusammen genommen werden hier die wichtigen 72 Stunden an Überlebenschancen überschritten. Dies bedeutet für uns, wir folgen den Richtlinien der UN INSARAG Regeln und passen uns diesem Regelwerk an, bedingungslos unterwerfen werden wir uns diesen jedoch aus den vorgenannten Ethik-Gründen nicht. Obgleich unterstreichen wir, die Souveränität eines jeden Staates hoch zu achten.
Unsere vergangenen Erfahrungen haben jedoch mit nur einer Ausnahme gezeigt, dass keines der von Katastrophen betroffenen Länder unsere Hilfe je abgelehnt hatte. Sicherlich haben wir durch diese Entscheidung große finanzielle Belastungen selbst zu tragen, aber im Hinblick auf das verbriefte Recht eines jeden Menschen auf Leben und Gesundheit, ist ohnehin nichts mit Geldmittel aufzuwiegen.
Und es kommt doch schlussendlich auch nur darauf an, dass die Betroffenen denen die Hilfen zugutekommen, es zu würdigen wissen.
DTRG half bereits in Indonesien als auch beim Jahrhundert-Hochwasser in Brandenburg und Sachsen. Ebenfalls über einen sehr langen Zeitraum in Japan. Derzeit erarbeiten wir eng mit den japanischen Stellen an einem ABC / Nuklearen-Absicherungsbereich für die vor Ort tätigen Organisationen und werden in den nächsten Jahren die Dekontaminationen mit begleiten.
Jede Einsatzkraft ist spezialisiert in ihrem Aufgabengebiet. So wird neben dem bereits vorhandenen feuerwehrtechnischen, berufsspezifischen Wissen eine spezielle Ausbildung im ABC Bereich als sehr notwendig erachtet. Ein Großteil unserer Mitglieder kommt aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst, Krankenhaus, Höhenrettung und Physik.
Wenn unterschiedliche Katastrophen ganze Ortschaften und Landstriche verwüstet haben und die herkömmliche Kommunikationsinfrastruktur vor Ort beschädigt oder zerstört ist, kommt es darauf an, dass die Rettungskräfte mit möglichst genauem Überblick über die Situation koordiniert und eingesetzt werden können. Es ist dabei notwendig, dass vielfältige Informationen in kürzester Zeit eingesammelt und ausgewertet werden.
Die dabei gewonnenen Resultate bilden dann die Entscheidungsgrundlage für die Sicherheitsberatungen im Vorfeld sowie den Einsatz und die Steuerung der Rettungskräfte vor Ort. Hier können wir auf umfangreiche Satellitenbilder weltweit zugreifen.
Wir stehen für sofortige Einsätze in einem Netzwerk von vielen Teams für nahezu alle Szenarien bereit. In fernen Ländern sorgen wir nach Möglichkeit für den Aufbau eines Koordinierungsstabes zwischen der jeweiligen Regierung, dem Katastrophendienst vor Ort und den örtlichen Hilfsorganisationen und Vereinen sowie Einzelrettern aus allen Nationen.
Während internationale Such- und Rettungsmannschaften meist nach wenigen Tagen abreisen, weil ihr Einsatz zur Suche von Überlebenden abgeschlossen ist, bleiben wir weiter vor Ort, denn nach einer Katastrophe besteht auch im Nachgang noch ein großer Hilfebedarf.
Darüber hinaus setzt sich das DTRG bewusst auch für die Katastrophen-Nachsorge ein.
Schließen Sie sich uns an, nur wenige Voraussetzungen trennen Sie davon, wie zum Beispiel:
Gute Englischkenntnisse
Eventuelle Eigenbeteiligung an den Einsatzkosten
Helfer müssen den emotionalen und körperlichen Herausforderungen vor Ort gewachsen sein
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