Längst haben auch die Sportler des Center Of Martial Arts das Kettlebell-Training für sich entdeckt. Diese Form des Freihanteltrainings erfordert besonders gute Rumpfstabilität und erhöht neben der Kraft auch die Kraftausdauer und ist für jeden geeignet. Egal ob trainiert oder untrainiert.
Hier der Link:
http://de.youtube.com/watch?v=52S8sING4OQ&eurl=http://www.kampfkunstcenter-glandorf.de/Videokanal.htm
Jens Schniedenharn
23.12.2008
auf dem Vereinsprofil veröffentlicht
Jens Schniedenharn
06.11.2008
auf dem Vereinsprofil veröffentlicht
Jens Schniedenharn
19.10.2008
auf dem Vereinsprofil veröffentlicht
Jens Schniedenharn
14.10.2008
auf dem Vereinsprofil veröffentlicht
Jens Schniedenharn
14.10.2008
auf dem Vereinsprofil veröffentlicht
Tag 1 6 Uhr morgens
Es ist noch dunkel drauβen, aber ich bin schon seit 5 Uhr wach und bereite mich auf die nächsten drei Tage vor, die wahrscheinlich anstrengender werden, als alle Kampfsportkurse, die ich je gemacht habe. Um 6.10 bin ich im Sportzentrum und ein paar Leute sind schon da. Alle scheinen nervös zu sein und wahrscheinlich gehen uns die gleichen Gedanken durch den Kopf: Wieso haben wir uns angemeldet und wollen wir wirklich mitmachen? Unser Alter liegt zwischen Mitte Zwanzig und Ende Dreiβig, ein paar sind etwas älter.
Um 6.20 Uhr kommt Moni und das Erste was man bei seinem Eintreten bemerkt, ist seine Gröβe. Er ist ein kräftiger, sportlicher Typ und sieht aus als ob er in den Dreiβigern ist, ohne ein graues Haar in Sicht (Er ist 53!). Moni stellt sich uns allen persönlich mit Handschlag vor. Danach füllen wir in der Gruppe einige Formulare aus und nachdem wir unser Leben mit der Verzichtserklärung abgeschrieben haben….ha ha, nur ein Witz. Wir müssen alle eine kurze Selbstdarstellung schreiben. Die wird auf der CKM Webseite veröffentlicht, wenn wir den Kurs bestehen. Danach hat jeder eine Minute Zeit sich kurz vorzustellen. Es ist interessant, den Anderen zuzuhören. Zwei sind Soldaten, einer ist aus der Royal Air Force, einer ein polizeilicher Ausbilder für Verteidigungstaktiken, dann ist da ein Banker, ein paar Büroleute und einer von der Londoner Feuerwehr. Den Rest weiβ ich nicht, die haben es nicht gesagt.
Um 6.30 Uhr wärmen wir uns auf, dehnen und fragen uns, was wohl als Nächstes kommt. OK, laβt uns was tun, sagt Moni. Wir beginnen mit der Abwehr von Würgegriffen, usw. Moni erklärt erst das Konzept und macht es dann vor. Wir fangen mit den ganz grundlegenden Sachen an, denn alle Techniken werden aufgeschlüsselt. Zuerst üben wir unsere Balance zu halten. Bisher, sagt Moni, haben wir es alle falsch gemacht. Jetzt wird so lange geübt, bis es sitzt, bevor wir weitermachen können. Denn wenn wir alle unterrichten wollen, müssen wir es jedesmal zu 100% richtig machen. Ein paar Stunden vergehen und wir dürfen 5 Minuten Pause zum Trinken machen. Wir schwitzen alle und es ist erst 8.30 Uhr. Es wird ein langer Tag werden. Wir trainieren weiter, wir üben und üben, wechseln den Partner, damit wir uns daran gewöhnen mit Leuten unterschiedlicher Gröβe zu trainieren. Wir machen Notizen auf den Blöcken, die Moni uns gegeben hat. Wir haben nicht viel Zeit zu schreiben, da es alles sehr viel ist. Meine Notizen sind so gekritzelt, dass ich sie kaum lesen kann und das Papier ist von Schweiβ durchtränkt. Wir werden aufgefordert Fragen zu stellen und Moni möchte, dass wir so viel wie möglich fragen, was bei meinen vorherigen Trainern nicht so war.
Bevor wir neue Techniken lernen, machen wir Überraschungsangriffe und üben auch mit geschlossenen Augen. Es funktioniert so gut, dass es keinen Unterschied macht, ob die Augen auf oder zu sind. Durch das dauernde Üben lernt man die Bewegungen so gut, das man sie mit geschlossenen Augen erkennen kann, ihr wiβt schon was ich meine. Wir machen damit weiter, bis Moni zufrieden ist. Als Nächstes sind Schusswaffen dran. Wir lernen schnelle Entwaffnung und die verschiedenen Anwendungen. Wir üben alle Stellungen, d.h. von vorne, von hinten und der Seite. Die gleiche Technik, funktioniert für alle Positionen. Wir üben weiter, tauschen Partner und machen schlieβlich mit Überraschungsangriffen weiter, die auch die Würgegriffe und Schusswaffen von vorher einschlieβen. Das machen wir bis zur Mittagspause. Wir nutzen die Zeit, um viel zu trinken, einen Bissen zu essen und wechseln unser T-Shirt. Gute Körperpflege wird von Moni erwartet, was richtig ist.
Am Nachmittag machen wir weiter mit Level 1. Wir nehmen Messerabwehr, Schläge, Bodenkampf, Schwachpunkte und Druckpunkte durch. Wir üben und üben und jedes mal wenn wir ein Thema abgeschlossen haben, machen wir Pressure Tests die auch die vorherigen Themen einbeziehen. Dann müssen wir noch Angriffe mit Schusswaffen, Messern, Würgegriffen, Schlägen und Beschimpfungen behandeln. Diese Techniken müssen wir dann anderen erklären, um zu zeigen, dass wir das Konzept verstanden haben. Am späten Nachmittag, sind wir mit Level 1 durch. Jetzt ist das Rückwärtsabrollen dran. Es ist sehr anstrengend, da man dauernd hoch und runten geht und ewig rollt, um diese gut hinzukriegen. Schlieβlich machen wir noch mehr Pressure Tests und um 5.30 Uhr sind wir mit Level 1 durch. Moni erinnert uns, dass heute der einfache Tag war. Wir sollen alle früh ins Bett, da der zweite Tag noch anstrengender werden wird. Uns tut jetzt schon alles weh und wir fühlen uns geistig und körperlich ausgelaugt, aber wir haben schon so viel erreicht. Ich muss noch meine Notizen durchgehen, um zu sehen, was ich geschrieben haben und sie noch einmal neu abschreiben. Nach dem Duschen und Essen gehe ich früh ins Bett, kann aber nicht schlafen, da mir die ganzen Techniken im Kopf herumschwirren. Auβerdem, je eher ich einschlafe, desto früher ist es morgen. Der Wecker ist wieder auf 5 Uhr gestellt für den zweiten, noch anstrengenderen Tag.
Zweiter Tag
Der Wecker klingelt um 5 Uhr morgens. Ist es wirklich schon 5 Uhr? Kaum zu glauben. Mindestens viermal bin ich in der Nacht aufgewacht. Beim Aufstehen merke ich, das mein Rücken weh tut und dann werfe ich einen Blick auf meinen Zimmerkameraden, der sieht aus, als hätte er einen Unfall gehabt. Wir kichern wie Schulmädchen. Man muss doch lachen, wie soll man es sonst schaffen.
Nach dem Duschen, einem Smoothie und ein paar Müsliriegeln treffen wir einen Typen von unserem Kurs in der Rezeption des Hotels um 6.10 Uhr. Während wir zum Sportzentrum gehen, merke ich wie müde ich bin. Einerseits freue ich mich auf den zweiten Tag, andereseits graut mir davor. Als wir ankommen sind schon ein paar von den anderen da. Alle sehen erschöpft aus. Das Gleiche wie gestern: wir machen uns warm und warten auf Moni.
Moni ist sehr gut gelaunt, versäumt es aber nicht, uns zu erinnern, dass heute noch anstrengender wird. Gestern sei nichts im Vergleich. Nach dem Aufwärmen fangen wir sofort an und wiederholen die Techniken von Level 1. Wir machen es eine ganze Weile, bevor wir mit Level 2 beginnen. Level 2 ist sehr umfangreich und außerdem technisch viel schwieriger als Level 1. Man tut sich schwerer alles zu lernen und aufzunehmen, weil man nicht mehr so frisch ist wie am ersten Tag. Wie auch immer, wir machen weiter und lernen die neuen Konzepte. Wir üben und üben, tauschen Partner dabei. Dann kommen Pressure Tests, immer wieder und zuletzt müssen wir die Techniken den anderen erklären.
Ab und zu machen wir für eine Minute Pause, um zu trinken und diese Zeit wird auch genutzt, um Notizen zu machen. Mittags unterbricht Moni für länger. Bis dahin habe ich schon zwei T-Shirts durchgeschwitzt. Jetzt ordentlich trinken und nicht zu viel essen, sagt Moni, heute nachmittag wird es sehr anstrengend.
Es ist jetzt 1 Uhr und ich habe mein drittes T-Shirt an. Wir gehen in die groβe Halle des Sportzentrums, die wirklich riesig ist und von sonst keinem benutzt wird. Wir haben sie für eine Stunde und Moni möchte die Zeit gut nutzen. Ich ahne, dass wir gescheucht werden.
Also Leute, bis zum Ende sprinten, wieder zurück und das Ganze sechsmal, sagt Moni. Der Letzte wird dann von allen anderen mit Messern, Schusswaffen, Würgegriffen, usw. angegriffen und muss sich verteidigen. Nach dem ersten Durchgang sind wie gut warm. Ok Leute, sagt Moni, noch einmal. Jetzt werden wir müde, machen aber voll weiter mit Überraschungsangriffen für jeweils 3 Minuten, sind aber nach den Sprints immer schon außer Atem. Wir machen so weiter, tragen jetzt aber einen Partner Huckpack dreimal durch die Halle, gefolgt von Burpees mit Knie an die Brust, dann wieder Überraschungsangriffe für 4 bis 5 Minuten. Es ist jetzt richtig angestrengend. Unsere Lungen arbeiten auf Hochbetrieb und der Fußboden ist vom Schweiß sehr rutschig geworden. Ich bin froh, dass ich mich gut auf den Kurs vorbereitet und genau diese Übungen trainiert hatte.
Endlich ist die Stunde um und die Scheucherei vorbei. Wir sind alle total erschöpft und Moni erlaubt uns 10 Minuten Pause zum Trinken. Ich trinke viel und wechsel mein durchgeschwitztes T-Shirt. Moni lobt uns, wir hätten uns alle gut eingesetzt. Uns zu loben, fällt ihm nicht schwer und verbessert die allgemeine Stimmung wieder.
In den nächsten 3,5 Stunden schließen wir Level 2 ab. Um 5.30 Uhr sind wir fertig und werden morgen beide Level wiederholen und die Abschlussprüfung machen.
Dritter Tag 5.00 Uhr morgens
Ich bin auf und brauchte gar keinen Wecker! Die innere Uhr hat sich angepasst. Heute tut mir alles weh. In diesem Moment möchte man unbedingt den Kurs bestehen und nicht noch einmal von vorne beginnen.
Wie an den voherigen Tagen treffen wir uns in der Rezeption und gehen zum letzten Mal zum Sportzentrum. Wir vergleichen blaue Flecke und Beulen. Einer sieht besonders schlimm aus. Wir machen uns warm und dehnen unsere schmerzenden Muskeln. Es riecht nach Franzbranntwein und ähnlichen Cremes,womit alle ihre Wehwehchen behandelt haben.
Moni kommt und wir reden über die Prüfung. Er erinnert uns, dass ca. 35% durchfallen werden. Moni erklärt uns den Prüfungsablauf und legt eine Reihenfolge fest. Er schreibt Zahlen auf kleine Zettel, die er mit seinen riesigen Händen zusammenknüllt. Jeder muss einen Zettel ziehen. Oh Schreck, ich habe die Nummer 1. Möchte jemand tauschen, frage ich. Auf keinen Fall als Erster. Ein Typ wollte gerne zuerst. Jetzt war ich Nummer 6 von 12, ein Glück.
Lasst uns anfangen, sagt Moni. Jetzt könnt ihr üben, was ihr möchtet. Sucht euch einen Partner und wiederholt alles in den nächsten zwei Stunden. Es war eine gute Möglichkeit, alles noch einmal durchzugehen und so zu tun als würde man unterrichten. So habe ich es auf jeden Fall gemacht. Während wir die Level 1 und 2 wiederholten, machte Moni letzte Korrekturen und beantwortete Fragen. Es waren zwei harte Stunden: alles üben, Notizen durchlesen und auch den Unterrichtsteil noch einmal durchgehen.
Nach den zwei Studen durften wir trinken und zum Klo gehen. Wir ihr euch vorstellen könnt, war jetzt viel los auf den Klos. Ich muss zugeben, der Typ, der nach mir auf die Toilette ging, verzog beim rausgehen sein Gesicht und fragte, ob es mir nicht gut ginge. Das war komisch. Die Tests sollten gleich beginnen.
Wir legten den Raum mit Matten aus. Das war für die Rückwärtsrollen. Als Erster dran war der Typ, der mit mir getauscht hatte. Er musste vor Moni sitzen und Fragen zur Geschichte von CKM und Ähnliches beantworten. Anschließend musste er harte und weiche Rollen von einem Ende des Raumes bis zum anderen vormachen und durfte erst aufhören, als Moni zufrieden war und die Fälle gut genug waren. Er war schon etwas außer Atem. Als Nächstes musste er sich einen von uns aussuchen, der mit Tritten, Faustschlägen, Messern usw. angreifen wird. Das geht so weiter, bis alle Techniken durch sind und gut genug ausgeführt wurden. Jetzt atmet er schon etwas schwerer. Diese Techniken müssen perfekt sitzen und der Angreifer muss so angreifen, als wäre es echt. Danach kommt der Unterrichtsteil. Moni sucht eine Technik aus, die gelehrt werden soll. Die Testperson hat zwei Minuten Zeit die Notizen durchzugehen und dann muss er die Technik jemandem beibringen. Trainererfahrung hilft hier und das Ganze kann etwas unheimlich sein, wenn man noch nie unterrichtet hat. Man hat während des gesamten Kurses jedoch genug Möglichkeiten es zu üben. Das dauert jeweils 5 bis 15 Minuten, was von der gewählten Technik abhängt.
Als letztes kommt ein radikaler Pressure Test, der 6 Minuten dauert. Man wird von drei Angreifern unterschiedlicher Größe angegriffen. Die kommen mit Pistolen, schwingen Messer und allem anderen: schwere Schläge, Tritte, gemeine Würgegriffe, Klammerungen usw. Es war interessant zu sehen, wie wir alle damit fertig wurden. Es war erstaunlich, wie viel geschimpft wurde. Ich war nur froh, dass nebenan keine Nonnen waren. Es muss sich nach Massenschlägerei angehört haben. Ich muss sagen, die Leute sind schon mit den komischsten Sachen rausgerückt. Selbst Moni hat gelacht. Ich hab' noch nie so viele Beleidigungen und Schimpfwörter gehört, haha. Aber so ist es ja in Wirklichkeit, oder nicht?
Am Ende ist man unheimlich erschöpft und erleichtert. Es hat ziemlich lange gedauert, bis alle durch waren und wenn man nicht selber getestet wurde, muβte man trotzdem mitmachen und Angreifer spielen. Zeit zum Rumsitzen gab es nicht.
Zum Glück hatten am Ende des dritten Tages die Meisten von uns den Intensivkurs und den Abschlusstest bestanden und bekamen die Urkunde. Der gesamte Kurs war wirklich ein fantastisches Erlebnis und gleichzeitig auch ein echter Härtetest. Moni schafft es, das Beste aus Allen herauszuholen und wenn man gut vorbereitet ist, kann ich es nur empfehlen. Man muss jedoch vorher wissen, dass es wirklich hart ist, und nicht alle bestehen und bekommen die Urkunde. Moni ist ein fantastischer Lehrer mit viel Charisma und Sinn für Humor. Ich fand, er war immer ansprechbar und hilfsbereit Er ist sogar mit uns zum Abschluss noch einen trinken gegangen, was wir echt verdient hatten.
Ich hoffe, dass alle die wissen wollten wie der Kurs ist, sich jetzt eine Vorstellung davon machen können. Macht mit und habt Spaβ dabei. Es ist wirklich klasse.
Jens Schniedenharn
09.10.2008
auf dem Vereinsprofil veröffentlicht
Jens Schniedenharn
07.10.2008
auf dem Vereinsprofil veröffentlicht
Jens Schniedenharn
30.09.2008
auf dem Vereinsprofil veröffentlicht
Die Zeitschrift physiopraxis "Fachzeitschrift für Physiotherapie"
hat einen Artikel veröffentlicht mit der Überschrift Kettlebell Training
" Kraftaufbau mit Kanonenkugeln ".
Essenziell im Artikel finde ich:" Der Schwerpunkt der Kugel liegt bei den Übungen
weit ausserhalb des Körperschwwerpunktes, somit besteht eine hohe Anforderung an
die rumpstabilisierende Muskulatur."
http://farm4.static.flickr.com/3223/2680019569_6b1d0b4be3.jpgv=0
Jens Schniedenharn
29.09.2008
auf dem Vereinsprofil veröffentlicht
Die Trainer des Center Of Martial Arts Jens und Christina trainierten in Thailand im berühmten Superpro Samui Gym.
Hier trainierten auch schon K1 Weltstars wie Peter Aerts, Tyrone Spong, Gago Drago und viele mehr. Zuletzt war das Gym im Februar 2008 auf Eurosport bei der Showtime reality im TV zu sehen, als 22 Kämpfer aus der ganzen Welt im SuperProSamui -Trainingscamp auf Koh Samui (Thailand) trainierten. Am Ende dieses Trainingscamps gab es ein Turnier, bei dem der Gewinner $100.000 Dollar bekam.
Die beiden Trainer des Center Of Martial Arts gingen bei tropischen Temperaturen im Training bis an Ihre Grenzen, konnten aber sehr viele Erfahrungen für das Training zu Hause sammeln.
Der Link zum Video:
http://www.youtube.com/watch?v=Ue00kR1OpAg&eurl=http://www.kampfkunstcenter-glandorf.de/Video%20Superpro%20Samui.htm
Jens Schniedenharn
29.08.2008
auf dem Vereinsprofil veröffentlicht
Das Training mit Kettelbells führt zu einer sehr guten Allroundfitness. Egal ob Sie stärker werden oder ein gutes Herz- / Kreislauftraining absolvieren wollen, die Kettlebell ist das richtige "Werkzeug" dafür. Kettlebelltraining reduziert den Körperfettgehalt und unterstützt durch Übungen wie z.B. die "Windmill" die Flexibilität und den Bewegungsradius des Sportlers.
Die einfache Mobilität der Kettlebells ist gerade für Menschen mit hoher beruflicher Reisetätigkeit ein ideales Fitnesstool. Packen Sie einfach eine Kettlebell in Ihren Kofferraum und Sie haben auf Ihrer Geschäftsreise Ihr persönliches Fitnessstudio immer dabei.
Kettlebelltraing ist das richtige Training für taffe Frauen und Männer. Das Training ist hart aber sehr effektiv. Die Kettlebell ist die Harley-Davison des Kraft- und Fitnesssports.
Jens Schniedenharn
03.08.2008
auf dem Vereinsprofil veröffentlicht
rop BAD IBURG. Im Fernsehen machten die Filme des mehrfachen Weltmeisters Chuck Norris das Kickboxen bekannt. In der Sporthalle am Hagenberg ließen sich ambitionierte Sportler vor Paulas Augen gestern von den Trainern des Glandorfer "Center of Martial Arts" in die Geheimnisse der Kampfsportart einführen.
"Kickboxen ist noch ein relativ junger Sport", verriet Leiter Jens Schniedenham der Zeitungsente, die schon gespannt auf die ersten Darbietungen wartete. Doch zunächst galt es, sich mit Ballspielen und Dehnübungen gründlich aufzuwärmen. Unter kompetenter Anleitung zogen die Jungen dann die dicken Handschuhe an:
Neben Trainer Jens Schniedenham übten die deutsche Meisterin Christina Hagedorn und Vizemeisterin Lea Brinker die ersten Schläge und Tritte mit ihnen ein. Schon die richtige Grundstellung ist dabei wichtig. "Die Füße müssen leicht versetzt stehen - sonst seid ihr instabil", erfuhr Paula Print. Zwei Stunden lang zeigten die Jungen vollen Körpereinsatz. "Immer schön die Deckung oben halten", forderte Jens Schniedenham die Zeitungsente auf, die sich wagemutig an die erste Partnerübung herantraute. Schnell stellte sie fest: Von einem wilden "Haudrauf" ist das Kickboxen weit entfernt. Ganz kontrolliert erfolgen die Schläge und Tritte - und natürlich immer mit ausreichendem Schutz. Ein gutes Gleichgewicht ist dabei ebenso wichtig wie Kondition, Beweglichkeit und Koordination. "Beim Kickboxen ist eben der ganze Körper gefordert", erklärte Jens Schniedenham dein Zeitungsmaskottchen.
Davon konnten sich auch die Kinder selbst überzeugen, die beim "Power-Workout" in rasender Geschwindigkeit die Handschuhe ihres Gegenübers bearbeiteten. Auch wenn die Haare schon feucht an der Stirn klebten: Beim Schnuppertraining setzte sich niemand vorzeitig zur Ruhe.
Schließlich spornen große Vorbilder wie Chuck Norris an. In den 70er Jahren entwickelt., kam das Kickboxen wenig später aus den USA auch nach Deutschland.
Inzwischen haben längst auch Mädchen und Frauen den Kampfsport für sich entdeckt. Auch Paulas anfängliches Unbehagen zerstreute Jens Schniedenham schnell: "Beim Kickboxen gibt es weniger Verletzungen als beim Fußball!" Und der Fitness dient es auch noch.
Jens Schniedenharn
02.08.2008
auf dem Vereinsprofil veröffentlicht
Das C.O.M.A. Team glänzt auf der Offenen deutschen Meisterschaft in Köln und kehrt mit einer deutschen Meisterin und zwei Vizemeisterinnen im Kickboxen zurück.
Erreicht wurden folgende Platzierungen:
1. Platz deutsche Meisterin Kickboxen LK +65 Kg Christina Hagedorn
2. Platz deutsche Vizemeisterin Kickboxen LK -65 Kg Kati Pyka
2. Platz deutsche Vizemeisterin Kickboxen LK +55 Kg (Jugend) Lea
Brinker
3. Platz DM Kickboxen LK +65 Kg Svenja Hankers
3. Platz DM Kickboxen LK -65 Kg Carolin Richter
3. Platz DM Kickboxen LK -65 Kg (Jugend) Niko Wüstnienhaus
4. Platz DM Kickboxen LK +65 Kg Heidi Freeborough
4. Platz DM Kickboxen LK +80 Kg Markus Borgmeyer
Jens Schniedenharn
23.07.2008
auf dem Vereinsprofil veröffentlicht
Am Samstag, dem 14.06.08, war es endlich soweit - die TG Mülheim veranstaltete zum ersten Mal ihre eigene verbandsoffene deutsche Meisterschaft. 224 Kämpfer und Kämpferinnen aus Deutschland, Holland etc. stellten sich in den Disziplinen Kickboxen Leichtkontakt, Freefight, Selbstverteidigung und Formen ihren Gegnern und kämpften in der Gesamtwertung um ein Preisgeld von 1000 Euro für die beste Mannschaft. Los ging es um 10 Uhr mit einer ausführlichen Unterweisung der Schiedsrichter und Teilnehmer, um eine faire Bewertung zu gewährleisten. Bis dahin hatten sich dann auch die Zuschauerreihen bis auf den letzten Platz gefüllt. Ein erstes Highlight kam auch schon zu Beginn, als eine Kämpferin aus Viersen für ihr soziales Engagement geehrt wurde - sie bekam ein Schwert, da sie trotz Krankheit für den guten Zweck hier antrat und mit ihrem Startgeld half, die Armprothese für ein beim Tsunami in Indonesien 2004 verletztes Mädchen zu finanzieren. Die Waffenformen machten den Anfang des Wettkampfes, dann kämpften Formenkünstler, Selbstverteidiger, Kickboxer und Freefighter parallel auf verschiedenen Matten. Organisator und Hauptkampfrichter Frank Weinert sorgte dafür, dass neben dem Schiedsrichter auf der Matte, auch immer drei Punktrichter für die Wertung zur Verfügung standen, um ein objektives Ergebnis zu gewährleisten und stellte sich auch oft genug selbst als Schiedsrichter auf die Matte. Dass natürlich nicht immer alles 100% Prozent glatt gehen kann und schon gar nicht beim ersten Anlauf einer deutschen Meisterschaft können wir glaube ich nachsichtig behandeln, schließlich kann man als Mannschaft auf Meisterschaften genauso viel Pech, wie Glück bei Wertungen haben. Und für uns als beste Bestätigung: Beschwerden an den Hauptkampfrichter kamen keine, dafür nach dem Wettkampf viel Lob und Anerkennung von anderen Mannschaften für Wertung und Organisation. Diese ist zwar auch nicht so glatt gelaufen, wie geplant und wenn auch nicht alle Matten wegen Schiedsrichtermangel besetzt werden konnten, konnte die Meisterschaft durch die parallel durchgeführten Wettkämpfe bis 17 Uhr beendet werden. Zum Schluss gab es noch die Teampokale für die besten drei Mannschaften: auf Platz drei die TG Mülheim (Hauptsache ein Pokal und Sieger der Herzen) auf Platz zwei Thracia-Allstyle-Boxen und die beste Mannschaft war Budo-Culb-Viersen und konnte dafür satte 1000 Euro nach Hause nehmen (die gehören das nächste Mal aber uns). Dass wir ein Preisgeld ausschreiben konnten UND die Einnahmen der Start- und Eintrittsgelder spenden konnten - dafür geht ein dickes Dankeschön an den Greven's Adressbuchverlag (ich glaube ein Pokal dafür ist dort auch schon angekommen) Für das Mädchen, für dessen Prothese alle fleißig gesammelt haben, ist am Ende des Tages - dank eines sehr großzügigen und anonymen Spenders - das komplette Geld von über 35000 Euro zusammen gekommen und konnte direkt überreicht werden.
Jens Schniedenharn
22.07.2008
auf dem Vereinsprofil veröffentlicht